ISBN: 978-3-7089-1402-2

Die Hüftfraktur im interdisziplinären Kontext

Aufgrund der demographischen Entwicklung stellen die hauptsächlich in höherem Alter auftretenden osteoporotischen Frakturen ein weltweit zunehmendes medizinisches, pflegerisches und soziales Problem dar. Insbesondere die proximale Oberschenkelfraktur ist eine für ältere Patienten lebensbedrohende Erkrankung, die häufig zu starken Schmerzen, Immobilität und Komplikationen vom Delirium bis zu diversen funktionellen Einschränkungen führt.

Betreffend Sterblichkeit und Folgen für das weitere Leben sind Hüftfrakturen die schwersten sturzbezogenen Verletzungen bei alten Menschen.

Die vorliegende Broschüre soll einen knapp gehaltenen Leitfaden darstellen, der das Gesamtbild des geriatrischen Patienten mit Hüftfraktur in den Mittelpunkt stellt. Letztlich soll das Ziel erreicht werden, der Hüftfraktur ihr Stigma vom „Anfang des Endes“ zu nehmen.

Die gedruckten Versionen der Broschüre sind vergriffen, das PDF zum Download finden Sie hier.

ISBN: 978-3-7089-1251-6

Schmerz im Alter

Schmerzen sind in der Geriatrie ein häufiger Befund und oft die Ursache einer verminderten Lebensqualität und chronischen Leidens. Beim älteren Patienten sind viele Besonderheiten sowohl in der Schmerzerfassung, als auch in der Schmerztherapie zu berücksichtigen.

Wir haben versucht, diesen speziellen Herausforderungen in Hinblick auf die physiologischen Veränderungen, der oft eingeschränkten kognitiven Möglichkeiten und auch des Betreuungsumfeldes gerecht zu werden.

Weiters finden Sie eine Reihe von wichtigen Informationen zur Therapieauswahl und wesentliche pharmakologische Informationen, die bei der Auswahl von Medikamenten von oft entscheidender Bedeutung für die Patienten sind. Abgerundet wird die Broschüre durch die Darstellung der umfangreichen nicht medikamentösen schmerztherapeutischen Möglichkeiten.

Die gedruckten Versionen der Broschüre sind vergriffen, das PDF zum Download finden Sie hier.

ISBN: 978-3-7089-1577-7

Delir – Ein häufiges Syndrom im Alter – eine interdisziplinäre Herausforderung

Ziele dieser Broschüre sind:

  • Vermittlung des aktuellen Wissensstands zum Thema Delir
  • Vorstellung von Screening- und Assessmentinstrumenten, die in der Versorgungspraxis mit ihrer Arbeitsverdichtung, Ablauforientierung und Funktionalisierung angewandt werden können, ohne die Patientenorientierung zu vernachlässigen
  • Darstellung notwendiger kommunikationsintensiver Prozesse, wobei ein Teil der Maßnahmen Wissen und Haltung vermittelt, ein anderer Teil ist handlungsorientiert
  • Anleitung zu einem bedarfsgerechten Delirmanagement um die Betreuung älterer Menschen im Krankenhaus zu erleichtern
  • Betonung der Möglichkeiten der Prävention von Delir in heterogenen Patientenkollektiven.

Die gedruckten Versionen der Broschüre sind vergriffen, das PDF zum Download finden Sie hier.

ISBN: 978-3-7089-1141-0

Harninkontinenz der älteren Frau

Unter der Leitung von Herrn Univ.Prof. Dr. Wolfgang Umek und Frau OÄ Dr. Helena Talasz wurde eine Broschüre zum Thema „Harninkontinenz der älteren Frau“ erarbeitet.

Herausgeber sind die Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie und die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe in Kooperation mit der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich. Ziel der Broschüre ist es, die Awareness für eines der häufigsten geriatrischen Syndrome zu steigern und mit strukturierten Anleitungen für Diagnose und Therapie nachhaltiges Management zu unterstützen.

Die gedruckten Versionen der Broschüre sind vergriffen, das PDF zum Download finden Sie hier.

ISBN: 978-3-7089-1478-7

Polypharmazie

Mit unserem Flyer wollen wir Ihnen eine Hilfestellung im Umgang mit dem Problem der Polypharmazie geben.

Wir haben uns entschieden, das Symptom in den Mittelpunkt zu stellen. Bei den verschiedenen Symptomen gelistet, finden Sie mögliche auslösende Substanzen sowie relevante Interaktionen.

Einzelnen großen Themenbereichen haben wir ganze Seiten gewidmet, um Ihnen einen strukturierten Lösungsvorschlag anzubieten.

Die gedruckten Versionen der Broschüre sind vergriffen, das PDF zum Download finden Sie hier.

Basisassessment

Es ist eine knappe und einfach zu handhabende Broschüre, die eine Arbeitsgruppe der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) unter der Leitung von Prim. Dr. Katharina Pils erstellt hat – und doch beinhaltet sie eines der wichtigsten Instrumente, die der Geriatrie zur Verfügung stehen: das geriatrische Basisassessment.

Es dient dazu, beim älteren, multimorbiden Patienten eine umfassende Evaluation des Gesundheitszustandes in fünf Dimensionen – physisch, psychisch, sozial, ökonomisch und Selbsthilfefähigkeit – zu erfassen. „Ein Farbleitsystem dient als Orientierung.

Für jeden der zu erhebenden Bereiche wie Aktivitäten des täglichen Lebens oder Kognition stehen jeweils zwei Testinstrumente zur Verfügung, die alternativ verwendet werden können“, erklärt Pils. Ergänzt wird der Folder durch geriatrische Basisfragen, die eigentlich jedem Patienten über 60 gestellt werden müssten, um Frühwarnzeichen einer beginnenden Krankheit oder Verschlechterung des Allgemeinzustandes zu erfassen.

„Während das komplette geriatrische Assessment derzeit sicher noch multiprofessionellen Teams unter der Leitung eines Mediziners an den Abteilungen für Akutgeriatrie vorbehalten ist, können Teile daraus gut in der allgemeinmedizinischen Praxis eingesetzt werden, um einen ersten Überblick über die Situation zu erhalten“, meint Pils.

Einen „Timed up & Go-Test“ und einen Uhrentest durchzuführen nehme nur wenige Minuten in Anspruch, liefert aber im Sinne eines Basis-Screenings wichtige Anhaltspunkte.

Wichtige Ziele

Eines der wichtigsten Ziele des Basisassessments ist es, das Rehabilitationspotenzial des einzelnen Patienten zu erfassen – und in der Folge so weit als möglich auszuschöpfen. „Eigentlich sollte vor jeder Einweisung in eine Langzeitpflegeeinrichtung ein Basisassessment durchgeführt werden“, betont auch Dr. Thomas Frühwald von der Abteilung für Akutgeriatrie am Krankenhaus Hietzing/Geriatriezentrum am Wienerwald.

Handlungsbedarf definieren

Frühwald nennt zudem weitere Fragestellungen, in denen unbedingt das geriatrische Assessment eingesetzt werden sollte, um Diagnose und Therapieplanung zu erleichtern: „Dazu gehören etwa Patienten, die immer wieder hospitalisiert werden oder die aufgrund ihrer Multimorbidität eine Reihe von Medikamenten einnehmen müssen.

Auch plötzliche Leistungseinbußen, eine auftretende Verschlechterung der Selbsthilfefähigkeit, Gewichtsabnahmen oder Stürze bilden nach unserer Ansicht eine deutliche Indikation für eine geriatrische Abklärung mittels Basisassessment.“

Die Erfahrung zeigt auch, dass sich durch das Basisassessment Fehldiagnosen aufdecken lassen: „Mitunter wird eine akute Verwirrtheit in Folge eines Entzündungsprozesses als Demenzerkrankung festgestellt oder Depressionen als Demenzen verkannt“, berichtet Frühwald. Auch Stürze in Folge eines bis dahin unerkannten Morbus Parkinson leiteten erst durch das Assessment zur korrekten Diagnose. „Manchmal entdecken wir auch Defizite, die relativ einfach zu korrigieren sind, wie z.B. Visusprobleme oder Schwerhörigkeit.“

Im Prinzip, so Frühwald und Pils, gibt es nur wenige geriatrische Patienten, die von einem geriatrischen Assessment nicht profitieren: dazu zählen etwa jene mit terminalen Erkrankungen, fortgeschrittener Demenz oder intensivpflichtigen Erkrankungen. „Und selbstverständlich sollten die Patienten zur Mitarbeit bereit sein – das bedeutet, dass sie eingehend über den Zweck des Basisassessments informiert werden müssen“, fasst Frühwald zusammen.

Die gedruckten Versionen der Broschüre sind vergriffen, das PDF zum Download finden Sie hier.